Molybdän – Metall ohne Grenzen
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- Kategorie: Adanac Molybdenum
- Veröffentlicht am Mittwoch, 31. Oktober 2007 18:48
Interview mit dem zukünftigen Molybdän-Producer Adanac Molybdenum
Molybdän ist bei Rohstoff-Anlegern momentan in aller Munde, doch kaum jemand weiß, was hinter Molybdän wirklich steckt.
Molybdän gehört chemisch zu den so genannten „Übergangsmetallen“, die besondere Elektronenkonfigurationen aufweisen und zu denen auch die meisten anderen wichtigen Metalle gehören. Übergangsmetalle zeichnen sich im Allgemeinen durch hohe Zugfestigkeiten, Dichten, Schmelzpunkte und Siedepunkte aus, bilden häufig gefärbte Verbindungen, können viele verschiedene Oxidationszustände einnehmen, sind gute Katalysatoren (das heißt sie können die Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion beeinflussen, ohne selbst dabei verbraucht zu werden) und bilden so genannte Komplexe, was bedeutet, dass sie beim Eingehen von chemischen Verbindungen mindestens ein freies Elektronenpaar abgeben.
Molybdän (griechisch molybdos für Blei) kommt in der Regel als Molybdänglanz (Molybdänsulfid) vor und wurde, wie der Name es verrät, lange Zeit mit Bleiglanz oder Graphit verwechselt. Dadurch dass es relativ schwierig zu bearbeiten ist (starkes Verspröden, schon bei minimaler Verunreinigung mit Sauerstoff oder Stickstoff), fand es vor dem 18. Jahrhundert praktisch keine Beachtung.