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Update Cardero Resource

Cardero sichert sich weiteres strategisches Projekt 

Die Abschaltung der bundesdeutschen Atommeiler macht den Bau weiterer Gas- und Kohlekraftwerke notwendig. Denn allein durch neue Windkraftanlagen und einige tausend Quadratkilometer mehr Photovoltaik-Fläche lassen sich auf Anhieb keine 17 Atomnukleatoren ersetzen. Und zum Stromimport aus Frankreich und Tschechien (auch dort kommt der Strom übrigens von Atomkraftanlagen) fehlt es an der nötigen zusätzlichen Leitungskapazität. Also braucht man zwangsläufig mehr Gas und Kohle, sofern man nicht im Dunkeln oder in der Kälte sitzen will. Wobei Deutschland beim Kohleverbrauch weltweit nur ein relativ kleines Licht darstellt. Anders als etwa China, das pro Woche ein neues Kohlekraftwerk ans Netz nimmt, jedoch schon lange an seine Fördergrenzen gestoßen ist und sich deshalb selbst den Titel „größter Kohlexporteur der Erde“ verleihen kann. 

Carbon Creek – ein Glücksgriff 

Genau darauf zielt Cardero Resource ab. Zur Erinnerung: Das kanadische Explorationsunternehmen konnte im April die Übernahme von Coalhunter Mining Corporation vermelden, welches einen 75 prozentigen Anteil am Carbon Creek Metallurgical Coal Deposit im Nordosten der kanadischen Provinz British Columbia besitzt. Dieses Kohlevorkommen besitzt aktuell mehr als 203 Millionen Tonnen Kohle, mit einem weitaus höheren zusätzlichen Potenzial. Dabei war die Akquisition von Coalhunter Mining und damit des Mehrheitsanteils an Carbon Creek ein wahrer Glücksgriff für Cardero Resources, das bereits schon einmal in 2009 Schlagzeilen machte, als man sein Pampa de Pongo Eisenerz-

Projekt für 100 Millionen CAD verkaufen konnte. Dieses Mal strebt man allerdings eine eigene Produktion an. Und das möglichst rasch, um von den stark ansteigenden Preisen für Kohle profitieren zu können.

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